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 Schadstoffhaltige Abfälle
 Restmüll
 Schrott
 Sperrmüll
Was gehört wohin:

Wenn Sie wissen möchten, welche verschiedenen Sortiersysteme der Abfallwirtschaftsbetrieb für Sie bereithält und welche Abfallarten dort abgegeben werden dürfen, sind Sie auf dieser Seite genau richtig.
Klicken Sie auf eine Abfallart in der Liste oder scrollen Sie durch die Seite.


Altholz

Altholz wird auf den Entsorgungsstationen Katzenbühl, Blumentobel und Stetten getrennt erfasst. Damit wird die Verwertung von Abfällen weiter ausgebaut, denn das zerkleinerte Altholz kann als Brennstoff in Kraftwerken eingesetzt werden. Altholz wird in zwei Fraktionen erfasst. Die eine Fraktion beinhaltet unbehandeltes und auch lackiertes Holz oder Pressspan. Hierzu zählen Möbel bzw. Möbelteile wie Stühle, Tische, Regale, Holztäfelungen, Bauholz und Türen. In der zweiten Fraktion wird Altholz gesammelt, das mit Holzschutzmitteln behandelt ist. Dazu zählen insbesondere Palisaden, Zäune und Fenster.
Wenn sperrige Möbelteile aus Holz nicht im Rahmen der Sperrmüllabfuhr, sondern selbst angeliefert werden, so ist diese Anlieferung mit dem Sperrmüllgutschein gebührenfrei. Dies gilt nicht für Renovierungsabfälle wie Holztäfelungen, Fenster, Palisaden, Garten- und Sichtschutzzäune, Gartenpfosten usw., denn diese Abfälle zählen nicht zum Sperrmüll und sind gebührenpflichtig.

Altreifen

Altreifen weden gegen eine günstige Gebühr auf den Entsorgungsstationen Katzenbühl, Blumentobel und Stetten angenommen.



Asbesthaltige Zementprodukte

Zementprodukte wie Blumenkästen, Balkonverkleidungen oder Dachplatten können Asbest enthalten.

Da Asbestfasern beim Einatmen krebserregend sind, ist beim Entfernen bzw. Transport von Asbestzementprodukten sehr sorgsam vorzugehen. Das Freisetzen von Asbestfasern ist zu vermeiden (nicht zerkleinern, kippen oder schütten! Material befeuchten!). Asbestarbeiten dürfen nur von Fachfirmen mit Sachkundenachweis ausgeführt werden!

Anlieferungen von Kleinmengen aus Privathaushalten müssen befeuchtet, staubdicht verpackt und entsprechend gekennzeichnet sein. Schutzanzug, P2-Maske, Handschuhe sowie Big Bags und Plattenbags zum Verpacken der asbesthaltigen Abfälle erhalten Sie gegen Kostenersatz bei den Entsorgungsstationen Katzenbühl, Stetten und Blumentobel. Mengen bis maximal 1 m3 können auf den Entsorgungsstationen Blumentobel und Katzenbühl angeliefert werden. Abhängig von der jährlichen Abfallmenge gelten unterschiedliche Bedingungen, die Sie im "Merkblatt Asbest" nachlesen können.
Klicken Sie hier, um zum Merkblatt Asbest zu kommen.

Weitere Auskünfte
per Telefon: (0711 9312-537)
oder per Fax: (0711 9312-580)





Batterien

Seit 1. 10. 1998 müssen Altbatterien einschließlich Akkus vom Handel kostenlos zurückgenommen werden. Gleichzeitig verpflichtet die Batterieverordnung die Verbraucher, die gebrauchten Batterien zurückzugeben.
Bitte geben Sie Altbatterien dort ab, wo neue Batterien verkauft werden!
Weiterhin werden Kleinbatterien, Knopfzellen und Akkus bei den Entsorgungsstationen Blumentobel, Katzenbühl und Leinfelden-Echterdingen-Stetten angenommen.
Für Autobatterien wurde ein Pfand eingeführt, wenn beim Neukauf keine alte Batterie abgegeben werden kann. Autobatterien können beim Kfz- oder Schrotthändler und bei den Entsorgungsstationen kostenlos abgegeben werden.

Altbatterien enthalten Schadstoffe und dürfen daher keinesfalls in die Hausmülltonne geworfen werden.


















Bauabfälle

Bauschutt / Bauabbruch / Straßenaufbruch

Aufbruchmaterial von Straßen (teerfrei) und Abbruchmaterial von Gebäuden (unbelastet)

Entsorgung: Deponien für Erdaushub und Bauschutt

Blumentobel, Beuren
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag 8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.45 Uhr
Samstag: 8.30 - 12.30 Uhr (nur Kleinmengen)
In den Wintermonaten November bis Februar werden die Öffnungszeiten auf 8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr verkürzt.

Weißer Stein, Plochingen
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8.00-12.00 Uhr und 13.00-16.45 Uhr
Samstag: geschlossen
In den Wintermonaten November bis Februar werden die Öffnungszeiten auf 8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr verkürzt.

Die Deponie Weißer Stein bleibt von Ende Dezember bis Ende Januar geschlossen. Bitte beaachten Sie entsprechende Veröffentlichungen.

Gründener Wasen, Weilheim
auf Anfrage Tel: 0711-9312-3
(Mindestanlieferungsmenge: 500m3)




Tipp:
Bringen Sie Ihr sortenreines, mineralisches Ab- und Aufbruchsmaterial zu privat betriebenen Baustoffaufbereitungsanlagen.
Ansage-Infobox: Tel: 0711-9312-568

Bauabfälle / Renovierungsabfälle

Wenn Baustellenabfälle nicht verwertbar und somit nicht über den Altstoffhandel einer Verwertung zugeführt werden können, müssen sie auf der Entsorgungsstation abgegeben werden. Dazu zählen thermisch behandelbare Abfälle (brennbar), thermisch nicht behandelbare Abfälle wie z.B. Gipskarton und Glasfaserabfälle (Glas- und Steinwolle).

Entsorgung:

Entsorgungsstation Katzenbühl, Esslingen a.N.
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9.00-12.00 Uhr und 13.00-16.45 Uhr
Sa 8.30-12.30 Uhr

Entsorgungsstation Blumentobel, Beuren
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9.00-12.00 Uhr und 13.00-16.45 Uhr
Sa 8.30-12.30 Uhr

Entsorgungsstation Sielminger Straße, Leinfelden-Echterdingen (Stetten)
Es werden nur thermisch behandelbare Abfälle bis max. 1 Kubikmeter angenommen.
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9.00-12.00 Uhr und 13.00-16.45 Uhr
Sa 8.30-12.30 Uhr

Baustellenmischabfälle

Können an der Baustelle die anfallenden Abfälle nicht ausreichend getrennt werden, müssen diese bei der Sortieranlage für Baustellenmischabfälle angeliefert werden.

Entsorgung:

Baustellenmischabfallsortieranlage Fa. WEAG, Köngen Tel: 07024 983880

Abfälle von ehemals gewerblich genutzten Grundstücken oder Gebäuden sind vor der Entsorgung auf mögliche Schadstoffbelastungen zu untersuchen und einem Entsorgungsweg zuzuordnen.
Infos: Tel: 0711 9312-537

Bodenaushub

Bodenaushub (unbehandelt) von bisher unbebauten und nicht gewerblich genutzten Standorten

Entsorgung: Deponien für Erdaushub und Bauschutt

Blumentobel, Beuren
Tel. 07025 35 72
Montag - Freitag 8.00 - 12.00 Uhr und13.00 - 16.45 Uhr
Samstag: geschlossen
In den Wintermonaten November bis Februar werden die Öffnungszeiten auf 8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr verkürzt.

Weißer Stein, Plochingen
Tel. 0711 36 34 74
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8.00-12.00 Uhr und 13.00-16.45 Uhr
In den Wintermonaten November bis Februar werden die Öffnungszeiten auf 8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr verkürzt.

Gründener Wasen, Weilheim
auf Anfrage Tel: 0711 9312-531
(Mindestanlieferungsmenge: 500 m3)

Kosten: 6,00 Euro/m3

Tipp:
Bodenaushub kann im Rahmen der bau-, bodenschutz- und naturschutzrechtlichen Vorschriften zur Grundstücksgestaltung eingesetzt werden (Erdmassenausgleich). Kompost aus Grünschnitt oder Biomüll verbessert die Qualität Ihrer Gartenerde.
Infos: Tel: 0711 9312-573 oder Tel: 0800 9312-526 (Anrufe aus dem Festnetz kostenlos)































Biomüll

Ob Apfelbutzen, Salatblätter oder Kartoffelschalen, Bioabfälle sind für die Mülltonne viel zu schade, denn aus ihnen kann hochwertiger Kompost entstehen. Die Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises Esslingen schreibt daher verpflichtend vor, dass Bioabfälle nicht mehr in die Restmülltonne dürfen, sondern über die Biotonne eingesammelt werden. Das entlastet Ihre Restmülltonne und spart Müllgebühren.

Biotonne und Saisonbiotonne

Die Biotonne ist in den Größen 60 l, 120 l und 240 l erhältlich. Die Leerung erfolgt alle 2 Wochen, in den Sommermonaten Juni bis August wöchentlich. Für den Spitzenbedarf in der Wachstumsphase bietet der Abfallwirtschaftsbetrieb zusätzlich eine Saisonbiotonne zur halben Jahresgebühr an, die von Mai bis Oktober geleert wird. Damit kann Rasenschnitt, Laub, Heckenschnitt, Unkraut, Blumenstauden, Gartenabraum und sonstiger Bioabfall bequem im Holsystem entsorgt werden.

Das darf in die Biotonne

Küchenabfälle
  • Gemüse-, Obst- und Salatreste
  • Südfrüchte, auch Zitrusfrüchte
  • Feste Speisereste in Kleinmengen (Brotreste, Nudeln, Salate, usw.)
  • Kaffeesatz, Teereste mit Filter und Beutel
  • Haushaltspapier, Knüllpapier (unbeschichtet), Eierkartons
  • Blumen- und Pflanzenreste

Garten- und Grünabfälle
  • Verwelkte Blumen
  • Unkraut, Pflanzenreste
  • Baum- und Heckenschnitt
  • Laub, Grasschnitt
  • Reste aus Blumentöpfen und Balkonkästen

Das darf nicht in die Biotonne:

  • Flüssige Speisereste (Suppen, Soßen, Milch)
  • Speiseöle und Fette
  • Knochen
  • Zigarettenkippen, Asche
  • Gummi, Kork
  • Textilien, Leder
  • Medikamente, Kosmetika
  • Ton, Steine, Keramik und Porzellan
  • Straßenkehricht, Inhalt von Staubsaugerbeuteln
  • Haustierstreu, Tierkadaver, Fäkalien
  • Windeln und Hygieneartikel
  • Plastiktüten (wegen Verwechslungsgefahr bei Verschmutzung auch keine biologisch abbaubaren!)



Müllsäcke für den Spitzenbedarf




Wer bekommt die Biotonne?

Die Biotonne bekommen alle, die an die öffentliche Hausmüllabfuhr angeschlossen sind.

Wie bekommt man die Biotonne?

Grundstücksbesitzer oder die Hausverwaltung stellen einen Antrag beim Abfallwirtschaftsbetrieb. Die Tonne und die Erkennungsmarke, die bis auf Widerruf gültig ist, werden dann für 20 Euro direkt vor die Haustüre geliefert oder können kostenlos abgeholt werden. Bedenken Sie: Ohne Marke wird die Biotonne nicht geleert.

Änderungsdienst

Biotonne: Grundstückseigentümer oder Hausverwalter können beim Abfallwirtschaftsbetrieb unter Angabe des Buchungszeichens des Abfallgebührenbescheides telefonisch oder schriftlich die Größe der Biotonne ändern. Die erstmalige Bestellung von Biotonnen (oder weiteren) ist auch im Internet möglich: Klicken Sie hier, um zu den Anmeldeformularen zu kommen.
Die neue Biotonne wird innerhalb von 2-3 Wochen ausgeliefert, gegebenenfalls der Abholungstermin für die alte Tonne mitgeteilt. Die Biomüllmarke wird automatisch zugeschickt. Wird die Biomülltonne ausgetauscht, muss nach der letzten Leerung die Müllmarke an der alten Tonne entfernt und an den Abfallwirtschaftsbetrieb geschickt werden.

Eigenkompostierung statt Biotonne

Wenn Sie Ihren gesamten Bioabfall selbst kompostieren, können Sie sich von der Pflicht zur Biotonne befreien lassen. Allerdings müssen Sie dann pro Person mindestens eine Ausbringungsfläche von 25 m² nachweisen.

Biotonne und Eigenkompostierung - das ideale Team

Wenn mehr Bioabfall anfällt als Ihr Komposter aufnehmen kann, oder wenn Sie nicht alle Bioabfälle auf den eigenen Komposthaufen werfen möchten, ist die Biotonne eine sinnvolle Ergänzung.

Biotonne: Kein Platz für Maden, Mief und Mücken

Egal ob Sommer oder Winter, bei richtigem Umgang mit Biomüll bleibt Ihre Biotonne das ganze Jahr über eine "saubere Sache". Hier haben wir Ihnen ein paar nützliche Tipps zum Sammeln zusammengestellt:

  • Sammeln Sie Ihre Bioabfälle bereits in der Küche.
    Am besten verwenden Sie dazu ein verschließbares Gefäß. So bleiben Gerüche drinnen und Fliegen sowie Maden draußen.

  • Halten Sie Ihre Biotonne trocken. Wickeln Sie Ihre Bioabfälle in saugfähiges Papier (keine farbigen Hochglanzpapiere). Eine Lage zerknülltes Papier oder Eierkartons am Boden der Tonne verhindert das Festkleben der Abfälle.

  • Unter Luftabschluss beginnen die Bioabfälle in Ihrer Tonne zu faulen. Drücken Sie Ihren Bioabfall also nicht zusammen. Auch eine gute Mischung aus Küchen- und Gartenabfällen sorgt für eine gute Durchlüftung.

  • Für überschüssige Bioabfälle gibt es den Biomüllsack (ca. 30 Liter). Diesen können Sie beim Abfallwirtschaftsbetrieb, vielen Kompostierungsplätzen, Recyclinghöfen und Grünabfallsammelstellen erwerben.

  • Gönnen Sie Ihrer Biotonne im Sommer einen Platz im Schatten. Im Winter sollte sie frostsicher stehen, damit der Inhalt nicht festfriert.

  • In regelmäßigen Abständen sollten Sie Ihre Biotonne reinigen. Am besten verwenden Sie dazu Regenwasser oder reines Leitungswasser. Spezielle Putzmittel sind nicht notwendig.

  • Wenn es trotz aller Tipps doch mal riechen sollte, mischen Sie etwas Gesteinsmehl unter die Bioabfälle. Gegen Ungeziefer hilft auch gelöschter Kalk, den Sie im Fachhandel erhalten.

  • Bioabfälle: kein Gesundheitsrisiko bei normalem Umgang Verschiedene Hygieneuntersuchungen haben gezeigt, dass bei ordnungsgemäßem Umgang die Biotonne gesundheitlich unbedenklich ist.

 







CDs und DVDs
Compactdiscs und DVDs können auf allen Sammelstellen für Elektro(nik)schrott kostenlos abgegeben werden. Die Verwertung von Polycarbonat schont nicht nur Ressourcen. Mit der Verwertung werden krebskranke Kinder finanziell unterstützt. Bitte geben Sie alle nicht mehr gebrauchten CDs und DVDs auf den Sammelstellen für Elektro(nik)schrott ab (siehe unten).

















Elektro- und Elektronikschrott

Warum Elektro- und Elektronikschrott getrennt sammeln?

Elektro- und Elektronikschrott enthält neben verwertbaren Materialien (wie z.B. Metalle, Edelmetalle, Kunststoffe) auch Schadstoffe bzw. schadstoffhaltige Teile wie z.B. Quecksilberschalter, Kondensatoren, wassergefährdende Öle, und klimaschädliche Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe. Deshalb werden Elektro- und Elektronikgeräte getrennt erfasst.

Was ist Elektroschrott?
Zum Elektro- und Elektronikschrott zählen

1. Haushaltsgroßgeräte
wie zum Beispiel Waschmaschinen, Geschirrspüler, Elektroherde, Trockner, Mikrowellengeräte, elektrische Heizkörper, Belüftungs- und Entlüftungsgeräte (z.B. Dunstabzugshauben) usw.

2. Kühl-, Gefrier-, Klimageräte und Ölradiatoren

3. Informations- und Telekommunikationsgeräte sowie Geräte der Unterhaltungselektronik wie zum Beispiel Laptops, Rechner, Drucker, Telefone, Anrufbeantworter, Radio- und Fernsehgeräte, Lautsprecherboxen, Videorekorder, Videokameras usw.

4. Gasentladungslampen
wie z.B.Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen

5. Haushaltskleingeräte, elektrische und elektronische Werkzeuge, Spielzeuge, Sport- und Freizeitgeräte, Medizinprodukte, Überwachungs- und Kontrollinstrumente
wie z.B. Toaster, Staubsauger, Kaffeemaschinen, Bügeleisen, Friteusen, Wasserkocher, Rasierapparate, Haartrockner, elektrische Messer, elektrische Zahnbürsten, Uhren, Bohrmaschinen, Nähmaschinen, Elektrorasenmäher, Eisenbahnen, Autorennbahnen, Fahrradcomputer, Rauchmelder, Thermostate usw.

Wichtig: Waschmaschinen, Herde, Wäschetrockner, Geschirrspüler und Dunstabzugshauben können auf dem nächstgelegenen Recyclinghof in den Schrottcontainer geworfen werden!

Leuchten, wie zum Beispiel Steh- oder Nachttischlampen, zählen nicht zum Elektroschrott. Je nach Material werden diese als Metallschrott oder Haus- bzw. Sperrmüll entsorgt.
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Sammelstellen
(Kostenlose Abgabe in haushaltstypischer Art und Menge) Entsorgungsstation Katzenbühl, Esslingen a.N.
(zwischen Wäldenbronn und Kernen-Stetten)
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.45 Uhr
Sa 8.30 - 12.30 Uhr

Deponie Weißer Stein, Plochingen
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.45 Uhr
Samstag: geschlossen
In den Wintermonaten November bis Februar werden die Öffnungszeiten auf 8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr verkürzt.

Entsorgungsstation Blumentobel
(im Tiefenbachtal bei Beuren)
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9.00-12.00 Uhr und 13.00 - 16.45 Uhr
Sa 8.30 - 12.30 Uhr

Entsorgungsstation Sielminger Straße, Leinfelden-Echterdingen- Stetten
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.45 Uhr
Sa 8.30 - 12.30 Uhr

Kompostwerk Kirchheim u.T.
(an der A 8 Ausfahrt Kirchheim-West)
Öffnungszeiten:
Mo - Fr. 9.00 - 12.15 Uhr und 13.00 - 16.30 Uhr

Recyclinghof Eichholz
(zwischen Bonlanden und Aich)
Öffnungszeiten:
Mo., Mi., Fr. 13.00 - 17.00 Uhr
Sa 8.30 - 13.30 Uhr

Recyclinghof Großbettlingen
(bei der Kläranlage)
Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag 15.00 - 17.00 Uhr
Sa 9.00 - 12.00 Uhr

Recyclinghof Esslingen-Zollberg
(oberhalb Pliensaufriedhof)
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 10.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr
Sa 9.00 bis 12.00 Uhr


Energiesparlampen und LED-Lampen

Energiesparlampen enthalten Quecksilber und müssen daher umweltgerecht entsorgt werden. Bitte werfen Sie Energiesparlampen niemals in die Mülltonne. Auch LED-Lampen mit Schraub- oder Stecksockel müssen laut Elektro- und Elektronikgerätegesetz getrennt erfasst werden.
Bitte geben Sie Verbrauchte Energiesparlampen, LED-Lampen mit Sockel und Leuchtstoffröhren kostenlos an einer unserer
Elektro(nik)schrottsammelstellen ab (Öffnungszeiten siehe oben bei Elektroschrott) oder fragen Sie bei Ihrer Verkaufsstelle nach. Ihr Händler kann Energiesparlampen ebenfalls kostenlos abgeben

Kaufen Sie Energiesparlampen dort, wo verbrauchte Lampen kostenlos zurückgenommen werden!

Verantwortlich für Rücknahme und Recycling sind die Lampenhersteller. Dazu haben sie speziell die Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH gegründet.
Wünschen Sie weitere Informationen zu Energiesparlampen oder suchen Sie freiwillige Rücknahmestellen in Ihrer Nähe? Hier gelangen Sie direkt zu Lightcycle: www.lightcycle.de.






Glas

Wohin mit dem Altglas?
Hohlglas gehört nicht in die Mülltonne. Einwegflaschen und Konservengläser müssen in den Altglascontainer geworfen werden.

Achten Sie auf die Einwurfzeiten
Denken Sie bitte auch an die Anwohner - werfen Sie Altglas nur werktags zwischen 8 Uhr und 20 Uhr ein. Auch die Mittagsruhe und spezielle Regelungen der Kommunen sind zu beachten! Sind die Container einmal vor dem Abholtermin voll, stellen Sie Ihr Altglas nicht einfach daneben! Versuchen Sie es bei einem anderen Container oder zu einem anderen Zeitpunkt. Wer Mehrwegflaschen kauft, schont die Umwelt und spart sich den Weg zum Glascontainer.

Das darf nicht in den Altglascontainer
Flachglas wie zerbrochene Fensterscheiben oder Spiegelglas, Bleikristall oder Porzellan etc. gehören nicht in die Glascontainer, sondern in die Mülltonne. Fachbetriebe, z. B. Glasereien, haben die Möglichkeit, ihre Flachglasabfälle speziellen Verwertungsfirmen zu überlassen.









Grünschnitt und Gartenabfälle

An den 43 Grünschnitt-Sammelplätzen und Kompostierungsanlagen im Landkreis Esslingen können verholzte Gartenabfälle, d.h. Baum- und Heckenschnitt bis zu 2 m3 kostenlos abgegeben werden. (Maximale Länge 1,5 m und Durchmesser bis 20 cm). Mengen über 2 m3 können zum Preis von 10,00 Euro/m3 bzw. 50,00 Euro/t nur bei folgenden Einrichtungen abgegeben werden:
  • Kompostierungsanlage Weißer Stein
  • Kompostierungsanlage Eichholz in Filderstadt
  • Kompostierungsanlage Hohenheimer Straße in Esslingen
  • Entsorgungsstation Blumentobel
  • Kompostierungsanlage Wendlingen
  • Kompostwerk Kirchheim

Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Laub, Zweige, Äste, Blumen, Unkraut und auch kranke Pflanzenteile (Ausnahme: Feuerbrand) können über die Biotonne entsorgt werden. In die Restmülltonne dürfen diese Abfälle nicht geworfen werden.
Außerdem wird auf den Grünschnitt-Sammelplätzen Kompost zum Verkauf angeboten.

Auf den neun Kompostierungsanlagen des Abfallwirtschaftsbetriebes werden neben verholzten Grünabfällen auch Gras und Laub in Kleinmengen (max. 0,5 Kubikmeter) angenommen, soweit der Betriebsablauf dies zulässt und keine Sickerwasserproblematik auftritt.

Kompostierungsanlagen:

Grötzingen
Esslingen-Zollberg
Eichholz in Filderstadt
Kompostierunganlage Saarstraße in Kirchheim
Stetten /Leinfelden-Echterdingen
Schopfloch
Ostfildern
Wendlingen
Weißer-Stein, Plochingen

Nichtverholzte Gartenabfälle werden gegen Kostenersatz auch beim Kompostwerk Kirchheim angenommen.















Kompost

Wohl kaum jemand käme auf die Idee, den Wald zu fegen, die Blätter in eine Tüte zu packen und auf einen Müllplatz zu transportieren. Pflanzliches Material verrottet und wird zu neuer humusreicher Erde. Dieses natürliche Recycling funktioniert auch in jedem Hausgarten. Das schont die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Denn wer seine organischen Abfälle kompostiert, spart viel Müll und damit auch Abfallgebühren.

Kompostieren ist keine Wissenschaft!

Die eigentliche Arbeit erledigen Milliarden von Mikroorganismen und eine Vielzahl von nützlichen Bodentieren. Sie nagen, kauen und verdauen, bis am Ende wertvoller Kompost entsteht.
Damit die kleinen Helfer ihre Arbeit richtig gut erledigen können brauchen sie jedoch:
  • eine gute Mischung aus verschiedenen organischen Materialien
  • ausreichend Feuchtigkeit und
  • genügend Luft.

Das darf auf den Kompost:

Organische Küchenabfälle
  • Putzreste von Gemüse und Salat
  • Kaffee- und Teefilter
  • zerdrückte Eierschalen
  • Obst und ähnliche Reste

Organische Haushaltsabfälle
  • Topfpflanzen
  • Schnittblumen
  • verbrauchte Blumenerde
  • Haare und Federn

Gartenabfälle
  • Baum-, Hecken und Strauchschnitt
  • Gras, angewelkt und in einer dünnen Schicht oder vermischt mit anderen Resten.
  • Laub, nicht zu nass und zu viel
  • Blumen und Stauden

Essensreste
  • Am Besten entsorgen Sie Speisereste über die Restmülltonne. Wenn Sie unbedingt wollen, geben Sie bitte nur Kleinstmengen in geschlossene Komposter, um keine Ratten anzuziehen. Mischen Sie unbedingt Heckenschnitt, Holzhäcksel oder anderes Strukturmaterial unter, sonst entstehen Fäulnisprozesse mit üblen Gerüchen.

Das darf nicht auf den Kompost:

  • Obststeine
  • Knochen, Gräten, Speiseöl
  • Kranke Pflanzenteile
  • Glas, Kunststoffe und Metall
  • Katzenstreu, Windeln, Hygieneartikel
  • Exkremente von fleischfressenden Tieren
  • Asche, Zigarettenkippen
  • Inhalt von Staubsaugerbeuteln
  • Kosmetika, Medikamente
  • Textilien, Leder
  • Gummi, Kork
  • farbig bedrucktes Papier

Die zehn goldenen Kompostregeln

1. Organisches Material verrottet nur an der Luft - also den Komposthaufen nicht in einer Grube anlegen. Der Komposthaufen gehört auf den Erdboden und nicht auf Beton.

2. Legen Sie Ihren Kompost an einer windgeschützten Stelle an, am besten im Halbschatten. Sprechen Sie bei der Standortwahl auch mit Ihrem Nachbarn oder gegebenenfalls mit Ihrem Vermieter. Halten Sie auf jeden Fall einen Mindestabstand von 50 cm zur Grundstücksgrenze ein.

3. Es spielt keine Rolle, ob Sie Ihren Kompost als Haufen oder langgestreckte Miete anlegen.
Bei kleinen Mengen empfehlen sich luftdurchlässige Behälter.

4. Damit Ihr Kompost keine nassen Füße bekommt, sollten Sie als erste Lage grobes Material wie Hecken- oder Baumschnitt (zerkleinert, etwa 10 - 20 cm hoch) verwenden.

5. Schichten Sie abwechselnd Küchen- und Gartenabfälle auf, denn die Mischung macht's. Untergemischtes Strukturmaterial von Hecken und Stauden sorgt für eine gute Durchlüftung.

6. Ist der Kompost zu nass, setzen Fäulnisprozesse ein und er fängt an zu riechen. Dann hilft nur, den Komposthaufen umzusetzen und trockenes Strukturmaterial unterzumischen. Auch Urgesteinsmehl hilft. Bei langanhaltendem Regen decken Sie den Kompost am besten ab.

7. Ist Ihr Kompost zu trocken, verweigern die Rotteorganismen ihren Dienst. Um das zu verhindern gießen Sie den Kompost bei längeren Hitzeperioden.

8. Ihr Komposthaufen sollte nicht höher als 1,5 Meter werden. Decken Sie ihn dann mit einer Schicht aus Stroh, Laub oder Erde ab, so ist er vor Austrocknung und Nässe geschützt.

9. Setzen Sie Ihren Kompost etwa alle drei Monate um. Nach neun bis zwölf Monaten liegt dann der Reifekompost vor.

10. Fertiger Kompost ist der ideale Ersatz für Torf und Kunstdünger. Tragen Sie den Kompost bis zwei Zentimeter hoch auf den Boden auf und harken Sie ihn leicht in die Erdoberfläche ein - niemals untergraben! Anwendungsempfehlungen finden Sie auch im Faltblatt "Kompost" des Abfallwirtschaftsbetriebes.

Was Sie sonst noch wissen sollten:

Dürfen Schalen von Südfrüchten in den Kompost?

Ja - Organische Schadstoffe in der Schale von Südfrüchten werden während des Rottevorgangs in der Regel abgebaut.

Welcher Komposter ist geeignet?

Ob Miete, Lattenkomposter oder geschlossener Komposter - bei richtiger Handhabung kommt überall guter Kompost heraus. Die klassische Kompostmiete setzt allerdings eine gewisse Gartengröße voraus. Den Lattenkomposter findet man in den meisten Hausgärten. Hier sollte man auf eine gute Entnahmemöglichkeit für den fertigen Kompost achten. Geschlossene Komposter sind platzsparend und der Kompostiervorgang geht schneller. Die Handhabung ist jedoch etwas aufwendiger. Denn nur wenn trockenes Strukturmaterial unter die Küchenabfälle gemischt wird, funktioniert die Rotte.

Biotonne - die sinnvolle Ergänzung

Wenn mehr Bioabfall anfällt als Ihr Komposter aufnehmen kann, oder wenn Sie nicht alle Bioabfälle auf den eigenen Komposthaufen werfen möchten, ist die Biotonne eine sinnvolle Ergänzung.


Korken
Flaschenkorken aus Naturkork sind zu schade für den Müll. Bitte geben Sie diese separat gesammelt bei einem Recyclinghof ab. Die Naturkorken werden dann beim Epilepsiezentrum in Kehl-Kork zu Dämmmaterial verarbeitet. So wird die Rinde der langsam wachsenden Korkeiche optimal genutzt. Täuschend echt aussehende Kunststoffkorken haben eine glattere Oberfläche, sind weniger brüchig und gehören in den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne.



Kühlgeräte

Abfuhr von Kühlgeräten

Ausgediente Kühlschränke und Gefriertruhen können auf Abruf abgeholt und umweltgerecht entsorgt werden. Dafür muss eine Gebühr von 15,00 Euro entrichtet werden.
Gebührenmarken sind bei den Kreissparkassen im Landkreis Esslingen sowie beim Abfallwirtschaftsbetrieb erhältlich. Sie sind zweiteilig und müssen auf die Bestellkarte für die Abholung (siehe Umschlag Müll-Kalender) und das Kühlgerät geklebt werden.
Wer es besonders eilig hat, kann das Kühlgerät schon innerhalb von drei Tagen abholen lassen. Dazu kann bei der Kreissparkasse für 15 Euro eine Expressmarke erworben werden.

Selbstanlieferung von Kühlgeräten

Gewerbebetriebe, aber auch Privatleute können haushaltsübliche Kühlgeräte bei den Entsorgungsstationen und Elektronikschrottsammelstellen kostenlos abgeben.



Leichtstoffverpackungen (Grüner Punkt)

Für die Rückgabe von "Verkaufsverpackungen" aus Metall, Kunststoff und Verbundmaterial haben alle Haushalte die Gelben Säcke oder wahlweise die Gelbe Tonne.
Gelbe Tonnen und Gelbe Säcke werden vom Vertragspartner der Duales System Deutschland GmbH alle 2 Wochen abgefahren. Die Gelben Säcke werden einmal jährlich von der für die Abfuhr verantwortlichen Firma verteilt. Bei dieser Firma, auf den örtlichen Rathäusern, beim Abfallwirtschaftsbetrieb und und vielen Recyclinghöfen können zusätzliche Gelbe Säcke abgeholt werden.
Vertragspartner im Landkreis Esslingen ist die Firma:

REMONDIS GmbH & Co KG,
Reichenbach an der Fils
Tel.: 0800 1223255 (Anrufe aus dem Festnetz kostenlos)
Telefax: 07153 9845-33
E-Mail: dsd.reichenbach@remondis.de




Was kommt in die Gelbe Tonne / den Gelben Sack?

Hinein gehören Verkaufsverpackungen aus Metall, Kunststoff oder Verbund, wie z.B. restentleerte Getränke- und Konservendosen, Verschlüsse, Deckel, Kunststoffverpackungen, Styroporverpackungen, Getränketüten, Plastikbeutel, Arzneimittelverpackungen, Wurst- und Käseverpackungen usw. Auch bei Gewerbebetrieben gehören ladengängige Verkaufsverpackungen in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne!

Das darf nicht rein!

Restmüll gehört nicht in den Gelben Sack. Dazu zählen alle Nichtverpackungen unter anderem auch aus Kunststoff wie z. B. Spielwaren und Plastikrohre, aber auch Einwegwindeln, Hygienepapiere usw. Karton- oder Papierverpackungen gehören in die Papiertonne, oder können bei entsprechenden Vereinssammlungen abgegeben werden.
Verpackungen aus Glas gehören farbsortiert in die Glascontainer. Werden beim Einsammeln Stoffe im Gelben Sack oder der Gelben Tonne gefunden, die dort nicht hineingehören, erfolgt keine Abfuhr.

Wenn Sie weitere Informationen mit Trennhilfe von A-Z wünschen, klicken Sie bitte auf die nachfolgende Internetadresse:
www.gruener-punkt.de



Nachtspeicherheizgeräte

Nachtspeicheröfen können asbesthaltige Dämmstoffe, aber auch andere gesundheitsgefährdende Stoffe wie z. B. leicht lösliches Chrom 6 in den Speichersteinen enthalten. Auf den Deponien des Landkreises werden solche Geräte deshalb nicht angenommen.
Zum Schutz Ihrer Gesundheit sollten Sie den fachgerechten Ausbau und die Entsorgung dem Elektroinstallateur oder Heizungsfachmann überlassen.
Weitere Auskünfte erteilt die EnBW, Telefon 0800 3629788 (Anrufe aus dem Festnetz kostenlos).



Papier und Kartonagen

Altpapier ist ein wertvoller Rohstoff! Beim Recycling werden hauptsächlich Energie, Chemikalien, Wasser und Holz eingespart. Dadurch wird die Umwelt im Vergleich zur Neuproduktion wesentlich entlastet.

Wohin mit dem Altpapier?

Sammelsysteme für Altpapier sind: Recyclinghöfe, Papiertonnen und Vereinssammlungen

Was tun mit Pappe und Kartons?

Kartons und Pappen können bei den Recyclinghöfen abgegeben werden. Kleine Schachteln können flach zusammengelegt auch in die Papiertonne geworfen werden. Pappe und Kartonagen sollten sauber sein. Bitte entfernen Sie Klebebänder, Aufkleber oder Tragegriffe. Druckfarben stören nicht. Getränkekartons gehören in den Gelben Sack / die Gelbe Tonne.





Schadstoffhaltige Abfälle

Schadstoffhaltige Abfälle stellen eine besondere Gefahr für die Umwelt dar.

Was sind schadstoffhaltige Abfälle?

Schadstoffhaltige Abfälle sind z.B. Abbeizlaugen, Autopflegemittel, Farben, Lacke, Fette (außer Speisefette), Fleckentferner, Fußbodenpflegemittel, Hobbychemikalien, Holzimprägnierungsmittel, Klebstoffe, quecksilberhaltige Messinstrumente, Rostschutzmittel, Säuren und Laugen, Schädlingsbekämpfungsmittel, Spraydosen, Verdünner.

Wohin mit schadstoffhaltigen Abfällen?

Schadstoffhaltige Abfälle aus Privathaushalten können in haushaltsüblichen Mengen in der Originalverpackung oder in deutlich gekennzeichneten Behältern kostenlos bei der Schadstoff-Sammlung abgegeben werden.
Sie dürfen keinesfalls vor oder nach der Sammlung an der Sammelstelle abgestellt werden!
Wenn Sie unsicher sind, ob Abfälle umweltgefährdend oder giftig sind, klicken Sie Abfalltrennung von A - Z an und suchen Sie dort das entsprechende Stichwort. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen auch gerne telefonisch zur Verfügung - Tel: 0800 / 9312-526 (Anrufe aus dem Festnetz kostenlos).













Restmüll

Was gehört zum Restmüll?

Abfälle, die in Haushalten anfallen und für die es keine Verwertungsmöglichkeit gibt, gehören zum Restmüll.

Das darf nicht in die Restmülltonne

Nicht in die Mülltonne dürfen z. B. Verpackungen, Papier, Pappe, Kartonagen, Hohlglas, Metalle, Biomüll, Erdaushub, Bauabbruch und Problemstoffe. Durch bewusstes Einkaufen können Sie Müll vermeiden und damit Ihren Geldbeutel schonen.

Was kostet der Restmüll?



Müllsäcke für den Spitzenbedarf



Müllsäcke für den Spitzenbedarf sind auf vielen Rathäusern, Entsorgungseinrichtungen und im Abfallwirtschaftsbetrieb erhältlich. Klicken Sie für weitere Informationen bei Haushalte auf Ihren Wohnort.

Änderungsdienst
Die Größen von Restmülltonnen können jederzeit verändert werden. Die geänderte Gebühr wird ab dem Folgemonat verrechnet. Änderungen müssen vom Grundstückseigentümer bzw. vom Hausverwalter schriftlich unter Angabe des Buchungszeichens des Abfallgebührenbescheides beantragt werden. Bei Mieterveranlagung ist zusätzlich die Unterschrift des Vermieters oder Verwalters nötig.
Anmeldungen sind online per Internet möglich. Klicken Sie hier, um zu den Anmeldeformularen zu kommen.
Anmeldeformulare sind auch beim Abfallwirtschaftsbetrieb direkt erhältlich.
Abmeldungen müssen dem Abfallwirtschaftsbetrieb schriftlich unter Angabe des Buchungszeichens und Rücksendung der Müllmarken mitgeteilt werden.

Restmülltonne: Sollen Leerungshäufigkeit oder Gefäßgröße geändert werden, ist der Änderungswunsch unter Angabe des Buchungszeichens mit der Müllmarke an den Abfallwirtschaftsbetrieb zu schicken. Die neue Tonne können Sie dann kostenlos selbst abholen oder unseren kostengünstigen Komplettservice nutzen.Ganz gleich ob Sie neu zugezogen sind oder einfach nur eine kleinere oder größere Tonne wünschen: auf Bestellung liefern wir Ihnen für 20 Euro die Tonnen bis max. 240 Liter, bzw. für 30 Euro die Container bis 4 500 Liter direkt vor die Türe und holen, wenn Sie es wünschen, die alte (aber bitte leer und gereinigt) gleich ab. Nach wie vor können Abfallbehälter bis maximal 240 Liter auf folgenden Einrichtungen kostenlos getauscht bzw. nach Vorlage eines Berechtigungsscheines mitgenommen werden:

  • Kompostwerk in Kirchheim
  • Entsorgungsstation Blumentobel, Beuren
  • Entsorgungsstation Leinfelden-Echterdingen-Stetten
  • Entsorgungsstation Katzenbühl, Esslingen
  • Recyclinghof Hohenheimer Straße, Esslingen
  • Recyclinghof Eichholz, Filderstadt
  • Bahnspedition Walter, Nürtingen

Gebrauchte Mülltonnen können auf allen Einrichtungen des Abfallwirtschaftsbetriebes kostenlos abgegeben werden.





Schrott

Haushaltsübliche Metallabfälle wie Herde, Wasch- und Geschirrspülmaschinen, Bettroste oder Fahrradgestelle sowie Metallkleinteile wie Pfannen, Töpfe, Besteck oder Draht können in die Schrottcontainer auf den Entsorgungsstationen und Recyclinghöfen.

Schrott ist nicht gleich Schrott!

Fahrzeugteile, Ölofen, restentleerte Heizungs- oder Sanitäreinrichtungen müssen dem Fach- oder Schrotthandel übergeben werden.

Wohin mit Metallverpackungen?

Metallverpackungen wie Dosen oder Tuben gehören in den Gelben Sack, die Gelbe Tonne oder in den Container für die Leichtstoff-Fraktion.













Sperrmüll

Was ist Sperrmüll?

Sperrmüll ist Hausmüll, der aufgrund seiner Größe auch nach zumutbarer Zerkleinerung nicht in die Mülltonne passt. Hierzu gehören Möbel und Gebrauchsgegenstände wie z. B. Sofas, Sessel, Stühle, Matratzen u. ä..

Kühlgeräte werden nur gegen eine Gebühr von 15 Euro abgeholt. Dazu muss die Anforderungskarte im aktuellen Müll-Kalender ausgefüllt abgeschickt werden (siehe Kühlgeräte).

Was ist kein Sperrmüll?

Wertstoffe wie Kartonagen und Altmetall, Altreifen und Bauabfälle, aber auch Renovierungsabfälle (Tapeten, Fenster, Türen und Sanitäreinrichtungen) sind kein Sperrmüll! Die Entsorgung von Renovierungsabfällen ist gebührenpflichtig und erfolgt über die Mülltonne, Selbstanlieferung bei einer Entsorgungsstation bzw. über private Containerdienste.

Wohin mit dem Sperrmüll?

Abholung

Ihren Sperrmüll können Sie kostenlos abholen lassen, dazu müssen Sie die Sperrmüllkarte im Müllkalender ausfüllen und abschicken. Spätestens 2 Wochen später wird Ihr Sperrmüll dann abgeholt. Den genauen Termin teilt Ihnen Ihr Abfuhrunternehmen mit. Am Abfuhrtag muss der Sperrmüll spätestens um 7 Uhr bereitgestellt sein. In Mehrfamilienhäusern muss jeder Haushalt einen eigenen Gutschein ausfüllen.

Achtung: Während der Sommerferien kann sich die Abholung verzögern. Vielleicht können Sie Ihre Möbelstücke auch verkaufen oder z. B. über die Verschenkbörse oder einen Warentauschtag verschenken.

Sperrmüll per Express
Wer es besonders eilig hat kann eine Abfuhr per Express bestellen. Dazu muss für 15 Euro eine entsprechende Marke auf die dem Müll-Kalender beigefügte Bestellkarte geklebt werden. Spätestens 3 Arbeitstage nach Eingang der Karte beim Abfuhrunternehmen wird der Sperrmüll dann abgeholt. Die Expressmarken sind bei den Filialen der Kreissparkasse, den Entsorgungsstationen Katzenbühl, Blumentobel und Stetten sowie dem Recyclinghof Zollberg, der Deponie Weißer Stein und den Abfuhrunternehmen Heilemann und Scherrieble erhältlich.

Selbstanlieferung
Sie können Ihren Sperrmüll mit der ausgefüllten Sperrmüllkarte auf den Entsorgungsstationen Blumentobel, Katzenbühl und Leinfelden-Echterdingen-Stetten (in Stetten bis max 1 m3) kostenlos anliefern.

Unser Tipp: Sperrmüll anliefern ohne Wartezeiten! Damit es bei der Selbstanlieferung von Sperrmüll nicht zu unnötigen Wartezeiten kommt, sortieren Sie Ihre Abfälle bitte vor:
  • Sperrmüll
  • Metallschrott
  • Altpapier, Pappe und Kartonagen
  • Altholz
  • Gebührenpflichtiger Hausmüll bzw. Renovierungsabfälle
Bitte halten Sie die ausgefüllte Sperrmüllkarte bereit! Wir sind bemüht, Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Bitte helfen Sie uns dabei. Vielen Dank!


Abfälle vermeiden und gleichzeitig anderen helfen!!!
Gut erhaltene Möbel können nach Rücksprache bei folgenden Einrichtungen abgegeben werden:

  • Wirtschaftshilfe Esslingen
    Sirnauerstr.7
    Tel: 0711 356320

  • Diakonieladen in Esslingen
    Tel:0711 3006152

  • EBI-Shop in Esslingen
    Tel: 0711 352070

  • Diakonieladen in Filderstadt-Bernhausen
    Tel: 0711 90774510

  • Diakonieladen in Kirchheim
    Tel: 07021 736571

  • Diakonieladen in Nürtingen
    Tel: 07022 36167


  • Diakonieladen in Ostfildern-Nellingen
    Tel: 0711 30020499