Am Sonntag, den 10. Mai 2026, öffnete das Kompostwerk Kirchheim u. T. seine Baustelle für die Öffentlichkeit. Die Resonanz zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse der Bevölkerung an der Modernisierung der Anlage weiterhin ist. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen zu werfen und sich über den aktuellen Stand des Umbaus zu informieren.
Ein Familienfest rund um Bioabfall und moderne Technik
Die Kompostwerk Kirchheim u. T. GmbH verwandelte das Gelände in ein lebendiges Familienfest. Herzstück des Tages waren die Führungen durch die gänzlich neugestaltete 130 Meter lange Rottehalle. Geschäftsführer Michael Potthast zeigte sich erfreut über das ungebrochene Interesse der Bevölkerung und betonte, dass die Arbeiten weiterhin im Zeit- und Kostenplan liegen.
Neben den Führungen boten Info-Stände der Abfallwirtschaftsbetriebe aus Esslingen und Böblingen Einblicke in die Abläufe der Bioabfallverwertung. Auch Foodsharing war mit einem Aktionsstand vertreten und rückte das Thema Abfallvermeidung stärker in den Fokus – ein wichtiger Impuls, der über die reine Entsorgung hinausgeht. Für die jüngsten Gäste gab es ein buntes Kinderprogramm mit Bastelangebot und Hüpfburg ergänzt durch Imbissstände, die für das leibliche Wohl sorgten.
Wichtige Botschaft: Kein (Bio-)Plastik in die Biotonne
Ein Schwerpunkt der Führungen lag auf einem Thema, das den Verantwortlichen besonders am Herzen liegt: Plastiktüten auch Bioplastik aus kompostierbaren Materialien gehören nicht in die Biotonne. Die Fachleute erklärten anschaulich, dass diese Materialien viel zu langsam verrotten und den Rotteprozess – insbesondere Belüftung und Bewässerung – erheblich stören. Als praktische Unterstützung erhielten die Besucherinnen und Besucher kostenlose Papiertüten, die die Biotonne sauber und trocken halten und vollständig kompostierbar sind.
Ein gelungener Blick hinter die Kulissen
Der Tag der offenen Baustelle zeigte eindrucksvoll, wie transparent und bürgernah die Modernisierung des Kompostwerks begleitet wird. Die Mischung aus Information, Austausch und Familienprogramm machte die Veranstaltung zu einem gelungenen Erlebnis für alle Altersgruppen – und stärkte das Bewusstsein dafür, wie wichtig eine funktionierende und moderne Bioabfallverwertung für die Region ist.