 |  | Abfälle vermeiden, vermindern und verwerten im Unternehmen
Auf diese Seite haben wir Ihnen eine Reihe von Informationen und Anregungen zusammengetragen, wie Sie in Ihrem Betrieb Abfälle vermeiden und damit Müll sparen können.
Arbeitnehmer und Betriebsleitung sollten gemeinsam dem Müll den Kampf ansagen.
Alle Betriebsangehörigen können genauso wie zuhause auch in ihrer Firma Müll vermeiden und gewissenhaft sortieren, weil damit die Verwertung leichter wird.
Der Chef ist dankbar, wenn seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit sinnvollen Anregungen Müll vermeiden und verwerten helfen.
Die Geschäftsleitung sollte es sich wiederum zum Ziel setzen, ein betriebliches Abfallwirtschaftskonzept zu erstellen.
Das betriebliche Vorschlagswesen kann dabei als "Ideenspender" zur Abfallvermeidung eingesetzt werden.
Hilfreich kann auch der Erfahrungsaustausch mit anderen branchenverwandten Betrieben zu Müllfragen sein.
Wichtig sind gut gekennzeichnete Abfalltrennsysteme und eine umfassende Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Abfallproblematik.
Am Arbeitsplatz entstehen viele Abfälle, die mit "Köpfchen" ganz vermieden oder wiederverwertet werden können.
Hier einige Tipps, wie auch Sie an Ihrem Arbeitsplatz Abfall vermeiden können:
Verwenden Sie langlebige, qualitativ hochwertige und stabile Produkte. Einwegkugelschreiber oder Bleistiftspitzer aus Kunststoff sind zu vermeiden.
Mehrweg statt Einweg.
Diese Regel gilt für Verpackungen aller Art. Selbstverständlich sollte auch der Kantinenbereich auf Einweggeschirr verzichten. Getränkeautomaten müssen nicht "Müllspender" sein. Ausgebrauchte Kunststoffverpackungen gehören wie zu Hause so auch am Arbeitsplatz in den Gelben Sack.
Wiederbefüllbare Produkte helfen Abfall zu vermeiden. Benutzen Sie Tintenfüller mit Tanksystem oder Pumpkonverter, Dreh- oder Druckbleistifte, wiederbefüllbare Tonerkartuschen und wiederverwendbare Farbbandkassetten.
Achten Sie auf recyclinggeeignete Materialien und Recyclingprodukte. Bedenken Sie: Im Vergleich zur Neuproduktion spart die Herstellung von Recyclingpapier über 90 Prozent des Wasserverbrauchs, 95 Prozent der Abwasserbelastung und 50 Prozent der Energie. Auch Hygienepapiere sind aus Altpapier erhältlich.
Getrenntsammlung von verschiedenartigen Abfällen erleichtert den Weg für deren Wiederverwertung und entlastet den Büromülleimer. Für die separate Sammlung von Papier gibt es besondere Abfalleimer mit Einsätzen. Verkaufsverpackungen wie Joghurtbecher oder Schokoladenpapier gehören in den Gelben Sack.
Seit 1996 sind im Landkreis Esslingen alle kompostierfähigen Abfälle von der Restmüllentsorgung ausgeschlossen. Gewerbebetriebe können auf Antrag beim Abfallwirtschaftsbetrieb die Biotonne erhalten, soweit sie an die öffentliche Müllabfuhr angeschlossen sind.
Bitte beachten Sie: Über die Biotonne können nur überwiegend pflanzliche Abfälle entsorgt werden. Für Küchenabfälle aus Kantinen besteht die Möglichkeit der Speiseresteverwertung. Die Kundenberatung nennt Ihnen gerne Adressen entsprechender Anbieter.
Schadstoffarme Utensilien schonen die Umwelt und ihre Gesundheit. Denken Sie an Leuchtstifte, Kleber und Korrekturflüssigkeiten ohne umweltbelastende Lösungsmittel. Diktiergeräte und Taschenrechner können mit Akkus, Netzgeräten oder Solarzellen statt mit Batterien betrieben werden.

|